Nun ist tatsächlich der letzte Tag dieser tollen Reise da! Wir haben noch den halben Tag, verlassen unsere übrigens sehr gut gelegene Unterkunft, geben unsere Koffer in einem luggage Store eines Hostels ab und gehen nochmal zum Strand. Mir gefallen die bunten Ausguckshäuschen der Rettungsschwimmer, von denen jedes anders aussieht und ich unternehme einen langen Strandspaziergang. Dann noch Chicken Wings bei „Wet Willy “ und ab zum Flughafen, ca 1 Stunde Fahrt mit dem Miami Beach Airport Flyer. … Abflug 20.25h und in nur 8 Stunden nach Zürich, der Jetstream schiebt! Zürich -Paris-Berlin und wieder Zuhause, diesmal wohlbehalten! Diese Reise war wunderschön!
Dienstag Miami Beach und Miami
Heute haben wir eine kleine Bootstour unternommen “ MILLIONAIRES ROW“, vorbei an netten Anwesen der mehr oder weniger Berühmten . Bayside Marketplace, dann noch ein wenig herumstromern und die Skyline bestaunen. Miami Beach hat eine tolle Atmosphäre, easy going, leider verderben einem die Preise manchmal den Spaß….
Montag Miami Beach
Um Mitternacht in Miami gelandet, unsere Unterkunft in SouthBeach gefunden und schlafen! Dann ein relaxter Strandtag an türkisfarbenem Wasser, genau richtig temperiert und herrlich zum Schwimmen, dem Treiben zuschauen, lesen, wieder schauen…es gibt eine „Muckibude“ direkt Am Strand für alle und kostenlos! Dann am Ocean Drive entlang schlendern, all die schönen Art Deco Häuser bewundern, die Edelkarossen und Protzlimousinen bestaunen…..Die Atmosphäre genießen.





Kein übler Ort zum Trainieren😃 


Gianni Versaces Villa 





PREISE …. plus Tax plus Service ……!!!
Sonntag Abschied vom Paradies
Abschied vom Paradies. Taxi zurück nach St. MARTA, Flug nach Bogotá. Dort sind wir mit Freunden zum Mittagessen verabredet. Am Abend Weiterflug nach Miami. Ankunft 0.30h.
Freitag Samstag Barlovento
Wir genießen einfach die Tage im Paradies. Toben in den Wellen, Strandspaziergang , leckerstes Essen, köstliche Säfte (Moro, Lulu, Guanabana, Hierbabuena…) Hängematte, einen Leguan vom Frühstückstisch aus entdecken, die unzähligen Vögel beobachten, einen Kaiman im Fluss sichten, Sonnenuntergang über dem Fluss, die Berge, Palmen und andere Bäume im abendlichen Dunst, Pelikanformationen gleiten elegant dicht über den Wellen, Roberto, der Ara, kommt zu Besuch ins Restaurant, einschlafen mit dem Donnern des Ozeans. Am Samstag eine kleine Reittour auf netten Pferdchen am Strand und Fluss entlang und ein kleines Stück hinein in den Nationalpark, wunderschön.










Bezieht sich aber nur auf den Fluss 😁 









zum Abendessen gedeckt…….
Donnerstag Barlovento
Es geht weiter mit 1,5 Stunden Busfahrt weiter nach Barlovento direkt am Parque Tayrona. Der Nationalpark erstreckt sich auf 15000 Hektar zwischen der Karibikküste und der Sierra Nevada und umfasst sowohl tolle Strände als auch tropischen Regenwald. Momentan ist er leider zur Regeneration den ganzen Februar geschlossen, aber wir haben eine wunderschöne Unterkunft am Wald und Fluss in Cabañas direkt über den Wellen. Der Ozean ist fantastisch, kräftige Wellen, genau die richtige Temperatur. Hängematten, Balkon und viele Sitzgruppen bieten Blicke auf den Fluss, den Wald oder das Meer!
Mittwoch St Marta
So langsam hätte ich mich auf Cartagena einlassen können, aber es geht weiter nach St. MARTA . Alles klappt bestens, Taxi zum Busbahnhof, kurze Wartezeit bis zur Abfahrt des Buses und es geht in 4,5 Stunden nach St. Marta, wiederum eine der ersten heute noch bestehenden Städte, deren Gründung auf die spanischen Conquistadoren zurückgeht (ca 1525) und hier verstarb 1830 Simon Bolívar, der Befreier Kolumbiens.
St. Marta hat zwar keine solch malerische Altstadt zu bieten wie Cartagena, dafür sieht man mehr einheimisches Leben auf der Straße und es ist nicht so überlaufen. Die Plaza de los Novios ist lebhaft, bunt und laut am Abend , so habe ich es mir vorgestellt! Leckere Cazuela de Mariscos für Jonas….und Cocktails für beide!
Dienstag Cartagena
Cartagena….. Karibik. .. leider wollen dort offensichtlich viele Leute hin….Der Ort wimmelt von Touristen. Die Altstadt (Weltkulturerbe mit erhaltener Stadtmauer; gilt als eine der ersten spanischen Stadtgründungen in Südamerika, ca 1533) ist trotzdem pittoresk mit Häusern im Kolonialstil und netten Plätzen, sehr buntes Treiben mit mobilen Verkaufständen überall, aber auch schicken exklusiven Shops. Leider hat die Stadt keinen nennenswerten Strand. Wir schlendern durch die Gassen und nehmen am Nachmittag an einer geführten Tour teil. Die Temperatur ist gut auszuhalten, da ein kräftiger Wind bläst… Nach der Tour zum Sonnenuntergang am Café del Mar! Unsere Cocktails dauern leider so lange, dass die Sonne untergegangen ist und wir schließlich aufgeben…. Es folgt super leckeres Essen in einem netten kleinen Restaurant! Getsemaní ist eigentlich das Ausgehviertel, aber der Hotspotplatz ist abgesperrt und so suchen wir uns in der Altstadt einen netten Platz, der wunderbar seinen Zweck erfüllt: Cocktails, schauen, staunen, wohlfühlen…..
Wir sind bei St Marta direkt am Meer, paradiesisch!
Montag Fahrt nach El Peñol und Guatapé
Die letzten Tage war so viel los, dass ich nicht zum Schreiben kam…. Also, am Vormittag stiegen wir samt Gepäck in ein Mietauto und verließen das spannende Medellin Richtung Guatapé. Ich hatte Bilder davon gesehen und wollte unbedingt selbst dorthin! Es handelt sich um ein riesiges Stauseegebiet auf einer Höhe von ca 1900m und in der Nähe befindet sich ein Monolith, El Peñol, von dem aus man einen wunderbaren Blick hat. Nach 2stündiger kurvenreicher Fahrt durch hauptsächlich landwirtschaftlich geprägte Gegend zeigte sich uns der Felsen mit seinen 750 Stufen!!! Ich war ja vorgewarnt , aber es war richtig schlimm! Die dünne Luft und nochmal 200 m höher zu steigen, war eine echte Herausforderung für meine Lunge! Aber mit Pausen endlich oben angelangt, zeigt sich ein wunderbares Panorama und entschädigt! Anschließend schlenderten wir durch das nette Städtchen Guatapé mit seinen bunten Reliefsockeln, aßen leckere Forelle und ließen uns noch mit einem Böotchen rasant über einen kleinen Teil des Sees fahren, um einen Blick auf ehemalige Häuser Pablo Escobars zu erhaschen. Dann sagte der Zeitplan zurück nach Medellin und ab zum Flughafen. Alles klappte hervorragend und um 20h saßen wir im Flieger nach Cartagena.
Sonntag Medellin
Heute stand eine geführte Tour über und durch die comuna 13 auf unserem Programm. Um 10h war Treffpunkt an der Metrostation Poblado, die wir gemütlich zu Fuß erreichten. Die englischsprachige Gruppe war allerdings sehr groß, so dass wir uns der spanisch geführten Gruppe mit nur 4 Personen anschlossen und Jonas mir eben manchmal kurze Zusammenfassungen lieferte, wenn mir doch der rote Faden entglitten war…..zunächst schwebten wir mit einer anderen Linie der Metrocable über die Siedlungen der Gemeinde San Javier und die comuna 13. Die comuna 13, eine Siedlung an einem Berghang Medellins, einst als gefährlichstes und ärmstes Viertel der Welt verrufen, unter dem Drogenkartell Pablo Escobars und Bandenkriegen leidend, hat sich in den letzten 15 Jahren zu einer der innovativsten Gemeinden mit Spielplätzen, Schulen, Bibliotheken, Hip-Hop und Streetart entwickelt. Die Straßen, in die sich vor einiger Zeit niemand zu gehen gewagt hätte, wimmeln von Touristen. Der Anschluss an den öffentlichen Nahverkehr durch eine Metrostation sowie der Bau einer Freiluftrolltreppe 2011 halfen bei dieser Transformation. Die escaleras eléctricas, mit einer gesamten Rolltreppenlänge von 348 Metern, die in sechs Abschnitte unterteilt ist, überwinden einen Höhenunterschied von umgerechnet rund 28 Stockwerken und erleichtern Jung und Alt den Aufstieg zu den Unterkünften. Während der lebhaften Führung gab es kleine Pausen mit Snacks und immer wieder interessante Ausblicke. Schließlich verabschiedeten wir uns und streiften noch ein wenig allein umher. https://www.faz.net/-gq5-752aq











Jedes Grafitto hat eine symbolische Bedeutung in der Geschichte der Comuna 












































