Sonntag Medellin

Heute stand eine geführte Tour über und durch die comuna 13 auf unserem Programm. Um 10h war Treffpunkt an der Metrostation Poblado, die wir gemütlich zu Fuß erreichten. Die englischsprachige Gruppe war allerdings sehr groß, so dass wir uns der spanisch geführten Gruppe mit nur 4 Personen anschlossen und Jonas mir eben manchmal kurze Zusammenfassungen lieferte, wenn mir doch der rote Faden entglitten war…..zunächst schwebten wir mit einer anderen Linie der Metrocable über die Siedlungen der Gemeinde San Javier und die comuna 13. Die comuna 13, eine Siedlung an einem Berghang Medellins, einst als gefährlichstes und ärmstes Viertel der Welt verrufen, unter dem Drogenkartell Pablo Escobars und Bandenkriegen leidend, hat sich in den letzten 15 Jahren zu einer der innovativsten Gemeinden mit Spielplätzen, Schulen, Bibliotheken, Hip-Hop und Streetart entwickelt. Die Straßen, in die sich vor einiger Zeit niemand zu gehen gewagt hätte, wimmeln von Touristen. Der Anschluss an den öffentlichen Nahverkehr durch eine Metrostation sowie der Bau einer Freiluftrolltreppe 2011 halfen bei dieser Transformation. Die escaleras eléctricas, mit einer gesamten Rolltreppenlänge von 348 Metern, die in sechs Abschnitte unterteilt ist, überwinden einen Höhenunterschied von umgerechnet rund 28 Stockwerken und erleichtern Jung und Alt den Aufstieg zu den Unterkünften. Während der lebhaften Führung gab es kleine Pausen mit Snacks und immer wieder interessante Ausblicke. Schließlich verabschiedeten wir uns und streiften noch ein wenig allein umher. https://www.faz.net/-gq5-752aq

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